Interview
Hallo Alisia, du konntest mitte Mai mit der Nationalmannschaft an die Europameisterschaft in Ungarn reisen. Wie war es wieder einmal ins Ausland zu reisen?
Anders als sonst, sehr speziell. Viele ungwohnte Regeln, aber es war trotzdem eine neue Erfahrung und es hat mir gefallen.

Ihr hattet ein Trainingslager vor der EM? Wo und wie lange?
Wir sind in der Schweiz geblieben. Wir haben direkt vor der Europameisterschaft zwölf Tage in Kerenzerberg trainiert.

War es deine erste Europameisterschaft?
Ja, es war meine erste EM.

Aber du hast bereits Erfahrung mit internationalen Wettkämpfen?
Ich war vor einigen Jahren einmal mit der Jugend-Nationalmannschaft an der Austrian Open in Wien und mit dem Team von Solothurn waren wir auch mal an der Swiss Open und an der Int. Swiss Youth Competition. Letztes Jahr wären wir mit der Junioren-Nati an die Hungarian Open gefahren, dies viel aber Coronabedingt ins Wasser.

Konntet ihr an der EM den anderen Teams zuschauen bzw. konntet ihr andere Wettkämpfe schauen?
Ja, also wir konnten einige Teams vor und nach der Schweiz jeweils schauen, aber meistens hatten wir zur Zeit des laufenden Wettkampfes Training. Ausserdem war es nach den strikten Regeln nur erlaubt die eigene Delegation zu unterstützen, aber da der Abstand eingehalten werden konnte durften wir auch andere Teams schauen.

Was hat dich an diesem Anlass am meisten beeindruckt?
Die riesige Organisation und anderen Teams im Wettkampf aber vor allem auch beim Training zuzusehen.

Vielen Dank Alisia für deine Zeit. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und dass du noch viele weitere Erfahrungen sammeln kannst.

Bericht vom Verband (Auszug)
Nach langer Zeit ohne Wettkämpfe und mit Bedacht der schwierigen Trainingsbedingungen fand erstmals wieder ein grosser internationaler Artistic Swimming Wettkampf statt. Unter der Einhaltung der strikten Schutzmassnahmen kämpfen unsere Athletinnen mit verschiedensten Nationen um die Top-Plätze der Kategorien Solo Free, Solo Tech, Duett Free, Duett Tech sowie Team Tech.

Im Team Tech konnten sich die Schwimmerinnen seit der WM 2019 in Gwangju um knapp 0.70 Punkte steigern und erreichte den sagenhaften 6. Rang mit 82.3816 Punkten.

Der ganze Bericht hier.