Herzlich willkommen in der SRSO. Wir haben nun, sowohl als Headcoach, als auch als Nachwuchstrainer im Schwimmen einen Nicola(s). Wie sollen wir Dich nennen, um keine Verwechslung zu befürchten?
NICOLAS – In den USA nannten mich eigentlich immer alle einfach «Coach» (was der «Verwirrung» jetzt auch nicht wirklich weiter hilft). Spass bei Seite, das hat sich bei mir von Nicu (wie es Clüde auch noch kennt und weiter nutzt) zu Nico entwickelt. Dies, da es in der Romandie, wo ich auch einige Zeit lebte, einfach zu viele Nicolas gab und es nebenbei auch noch drei Buchstaben spart. Der einfachste und ersichtlichste Unterschied liegt bei uns beiden jedoch beim «s» im Namen und somit sollte ohne Buchstaben verschlingen keine Verwechslungen passieren.
NICOLA – Nennt mich Nick.
 
Kannst Du uns Deinen Weg im Schwimmsport beschreiben? Warst Du aktiver Schwimmer? Was waren Deine Trainerstationen?
NICOLAS – Ich bin seit meiner Kindheit dem Schwimmsport verfallen. Sehr erfolgreich war ich selbst nie, darf mich jedoch glücklich schätzen viele wertvolle Erfahrungen, sowohl als Sportler, als auch als Trainer gemacht zu haben. Bei der SRSO «schliesst sich nun der Kreis» für mich, da Claudio früher beim Swim Team Biel-Bienne mein Trainer war. Als aktiver Schwimmer hat mich der Sport nach vielen Jahren in der Schweiz nach Florida in die USA gelockt. Dort wurde mir dann zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit geboten als Trainer zu arbeiten. Von den USA ging es dann zurück in die Schweiz, und vor meiner Anstellung bei der SRSO war ich für ein Jahr in Skandinavien als Trainer tätig.
NICOLA – Ich habe mit 10 Jahren angefangen zu schwimmen beim SKBE, mit 14 habe ich in eine Leistungsgruppe gewechselt und habe dann den Sport noch 4 Jahre im Leistungssport betrieben.
 
Kannst Du kurz Deine Trainingsphilosophie beschreiben?
NICOLAS – Kurz? Schwierig wenn es um Trainingsphilosophie geht?! Grundsätzlich kann es mit «Wenn man am Wettkampf schnell schwimmen will, muss man auch schnell trainieren» zusammenfassen.
NICOLA – Freude steht an erster Stelle.
 
Was sind Deine Ziele für die kommende Saison?
NICOLAS - Meine Ziele sind die Ziele der Sportler. Persönlich möchte ich den Sportlern meine Liebe für den Schwimmsport weitergeben, alle mit einem Lachen im Frei- oder Hallenbad sehen und jedem Einzelnen die Möglichkeit geben, sein Potential auszuschöpfen, damit alle später einmal erfüllt auf die vielen Stunden im Wasser zurückschauen können. Für die SRSO wünsche ich mir, dass wir alle als «ein Team» zusammenwachsen, eine «gut geölte Maschine» werden und uns stetig weiterentwickeln, damit wir alle Sportler und Mitglieder für den Schwimmsport begeistern und zusammen hoffentlich viele Erfolge feiern können.
NICOLA – Alle kennen zu lernen und ein tolles Team zu bilden.
 
Wo hätten wir die grösste Chance, Dich ausserhalb von Hallen- und Freibädern zu treffen?
NICOLAS – Grundsätzlich fühle ich mich in und um die Hallen- und Freibäder sehr wohl und verbringe auch sonst viel Zeit zum Arbeiten dort. Eure Chancen mich in deren Nähe anzutreffen sind also gut. Das Wasser hat es mir allgemein angetan und somit ist es durchaus möglich, dass ihr mich auch auf einem der Wege entlang der Aare antreffen könntet. Da ich ab September neben meiner Anstellung als Trainer noch ein Master-Studium in Angriff nehmen werde, wird dies wohl öfters auch vor dem Computer und Büchern der Fall sein. «Meinen Spot» habe ich in Solothurn noch nicht gefunden – für gemütliche Kafi-Empfehlungen bin ich dankbar.
NICOLA – Ich bin sehr gerne draussen im Grünen, an der Aare oder am Rhein.